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Zahnfleischbluten ist kein normaler Befund

Viele halten es für harmlos, weil es häufig ist. Häufig heißt hier aber nicht normal.

Die Entwicklung der Zahnmedizin - speziell der Bereich der Parodontologie - schreitet schnell voran. Unsere Redaktion sichtet die Vielzahl an Informationen und stellt hier für Sie Interessantes und Neues zum Thema zusammen:

    11.08.2026

    Zahnfleischbluten ist kein normaler Befund

    Gesundes Zahnfleisch blutet nicht – nicht beim Putzen, nicht beim Gebrauch von Zahnseide, nicht beim Abbeißen. Blutet es, liegt eine Entzündung vor. Das ist zunächst eine Gingivitis, und die ist vollständig umkehrbar.

    Der häufigste Fehler ist verständlich und falsch: die blutende Stelle zu schonen. Sie braucht das Gegenteil. Die Blutung ist Folge der Entzündung, nicht des Putzens; sie hört auf, sobald die Entzündung abklingt – meist innerhalb von ein bis zwei Wochen.

    Bleibt sie länger bestehen, gehört der Zahnhalteapparat untersucht. Aus einer Gingivitis kann eine Parodontitis werden, und deren Folgen sind nicht mehr umkehrbar: verlorener Knochen wächst nicht von selbst nach.

    Zwei Wochen sind ein guter Maßstab. Blutet es danach immer noch, vereinbaren Sie einen Termin.

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