Was ist eine Parodontitis?
Die Parodontitis, oft medizinisch nicht korrekt auch Parodontose genannt, ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates
Die Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats. Oft wird sie umgangssprachlich Parodontose genannt – fachlich ist das falsch, denn dieser alte Begriff beschrieb einen Abbau ohne Entzündung.
Wie sie entsteht
Ursache sind Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Werden diese Beläge nicht regelmäßig entfernt, verhärten sie zu Zahnstein, und die Entzündung greift tiefer.
Kommen weitere Belastungen hinzu – Stress, Rauchen, eine Allgemeinerkrankung –, kann die Reaktion akut werden: Das Zahnfleisch ist gerötet, geschwollen und blutet leicht.
Der Kreislauf, der sie gefährlich macht
Weil die Entzündung das Putzen schmerzhaft macht, wird gerade dort weniger geputzt. Es sammeln sich mehr Bakterien, sie wandern am Zahn entlang tiefer, und der Abbau schreitet fort. Diesen Kreislauf zu durchbrechen ist das eigentliche Ziel der Behandlung.