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Was die Parodontalbehandlung kostet

Vor Behandlungsbeginn erstellt der Zahnarzt einen Befund, auf dessen Grundlage ein Antrag für die Parodontitisbehandlung gestellt wird.

Die gesetzliche Krankenkasse trägt die Parodontitisbehandlung – aber nicht alles, was dazugehört. Vor Behandlungsbeginn erhebt die Praxis einen Befund und stellt damit einen Antrag bei der Kasse.

Was die Kasse übernimmt

  • Befundaufnahme mit PSI und Antragstellung
  • Röntgendiagnostik: Einzelaufnahmen und Panoramaaufnahme
  • gegebenenfalls Modelle der Kiefer
  • örtliche Betäubung
  • die geschlossene Behandlung (Initialtherapie)
  • die offene, chirurgische Behandlung
  • eine begleitende Antibiotikatherapie

Was Sie selbst tragen

  • Professionelle Zahnreinigung vor der Behandlung – obwohl sie den Erfolg entscheidend mitbestimmt
  • Dreidimensionale Diagnostik (DVT oder CT)
  • Bakterientests, je nach Verfahren rund 70 bis 120 Euro
  • Laserbehandlungen, abgerechnet nach der Gebührenordnung für Zahnärzte
  • Regenerative Maßnahmen wie Gewebeaufbau, Rezessionsdeckung oder Papillenrekonstruktion

Und danach

Die Nachsorge mit regelmäßiger Kontrolle und professioneller Reinigung sichert das Ergebnis. An diesen Kosten werden Sie in der Regel beteiligt. Lassen Sie sich den Umfang vorab schriftlich geben – so wissen Sie, was über die Jahre auf Sie zukommt.