Karies im Milchgebiss
Auch im Kindermund bilden sich aus den Resten der Nahrung und dem Speichel Zahnbelag und Plaque
Karies im Milchgebiss ist kein Randthema: Schon ab dem zweiten Lebensjahr trifft sie viele Kinder. Der häufigste Weg dorthin führt über die Flasche – Saft, Tee oder gesüßte Getränke, oft über Stunden genuckelt.
Warum Milchzähne anfälliger sind
Ihr Schmelz ist dünner und weicher als der bleibender Zähne. Säure dringt schneller ein, und der Weg bis zum Nerv ist kürzer. Was beim Erwachsenen Monate braucht, geht hier in Wochen.
Was dagegen hilft
Die Flasche gehört nicht ins Bett und nicht dauerhaft in die Hand. Zwischen den Mahlzeiten gibt es Wasser. Und geputzt wird zweimal täglich – von Anfang an, mit elterlicher Nachhilfe.
Karies an Milchzähnen bleibt nicht dort: Die Bakterien besiedeln auch die nachrückenden bleibenden Zähne.