Regenerative Behandlung: Wiederaufbau des Zahnhalteapparats
Die Regeneration des Zahnhalteapparats beginnt unmittelbar nach der Behandlung mit Schmelzmatrixproteinen
Der Wiederaufbau des Zahnhalteapparats – Wurzelzement, Faserbündel und Knochen – lässt sich mit Schmelzmatrixproteinen fördern. Sie versetzen den Körper in die Lage, das verlorene Gewebe selbst neu zu bilden.
Mehr als nur die Entzündung stoppen
Die Parodontitistherapie hat zunächst ein Ziel: die Bakterien zu beseitigen und die Entzündung zum Stillstand zu bringen. Die regenerative Behandlung geht einen Schritt weiter und versucht, den Zustand vor der Erkrankung wiederherzustellen.
Warum das den Unterschied macht
Heilt ein Defekt ohne Unterstützung ab, füllt ihn Narben- und Bindegewebe. Der Zahn ist dann bedeckt, aber nicht wieder verankert – seine Aussichten bleiben schlechter. Regenerative Verfahren sollen genau das verhindern.
Kurz beantwortet
Häufig gestellte Fragen
Bei trichterförmigen Knochendefekten, die von mehreren Wänden begrenzt sind. Bei waagerechtem Knochenabbau über viele Zähne hinweg ist ein Wiederaufbau nicht möglich.
Je nach Defekt Membranen, Knochenersatzmaterial oder Schmelzmatrixproteine, einzeln oder kombiniert. Was im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet die Form des Defekts – nicht der Wunsch nach dem neuesten Material.
Ein Zugewinn an Halteapparat ist bei geeigneten Defekten gut belegt, aber nicht garantiert. Rauchen, mangelnde Mundhygiene und eine fortbestehende Entzündung verschlechtern die Aussichten deutlich.